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Alexander Granach (1890–1945)

Alexander Granach, ein aus Ostgalizien immigrierter Bäckergeselle, war einer der populärsten Theaterschauspieler der 1920er-Jahre, spielte aber auch in Filmen wie Murnaus „Nosferatu“ (1922) mit. 1933 emigrierte er, als Jude und politisch bedroht, nach Warschau und Kiew, wo er jiddisches Theater spielte. Nach kurzer Haft in Kiew emigrierte er in die USA und begann eine zweite Filmkarriere. Sein autobiografischer Roman „Da geht ein Mensch“ wurde posthum ein Erfolg.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Akademie der Künste (Hg.),  Alexander Granach und das Jiddische Theater des Ostens, Berlin 1971.

Albert Klein/Raya Kruk, Alexander Granach. Fast verwehte Spuren, Berlin 1994.

Alexander Granach,  Da geht ein Mensch. Roman eines Lebens, Augsburg 2003.

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Weitere Bilder

Alexander Granach, 1925© David Friedmann

Diese Zeichnung von David Friedmann wurde freundlicherweise bereit gestellt von Miriam Friedmann Morris. Mehr zu David Friedmann finden Sie hier.

Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Volksbühne
    Linienstraße 227
    10178 Berlin

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