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Paul Graetz (1890–1937)

© David Friedmann

Paul Graetz war als „berlinischster aller Berliner Komiker“ einer der populärsten Kabarettisten auf den Kleinkunstbühnen vor 1933. Nach dem Reichstagsbrand floh Graetz, der als Jude und Warner vor den Nationalsozialisten in deren Fadenkreuz stand, nach London. Dort betätigte er sich als Schauspieler, emigrierte bald nach New York und später nach Hollywood, wo er 1937 starb – an „gebrochenem Herzen über den Verlust der Berliner Heimat“, wie ein Künstlerkollege schrieb.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung


Diese Zeichnung von David Friedmann wurde freundlicherweise bereit gestellt von Miriam Friedmann Morris. Mehr zu David Friedmann finden Sie hier.

 

Literatur:

Klaus Budzinski/Reinhard Hippen, Metzler-Kabarett-Lexikon, Stuttgart 1996.

Kay Weniger, Das große Personenlexikon des Films, Berlin 2001.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S.136.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Wilde Bühne
    Kantstraße 12
    10623 Berlin

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