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Guido Gialdini (1878–?)

Guido Gialdini gehörte als Kunstpfeifer zu den bekanntesten Varieté-Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts. Das gekonnte Pfeifen von Opernarien und Walzern beherrschte Gialdini wie kaum ein zweiter. Er nahm zahlreiche erfolgreiche Schallplatten auf und gab Konzerte in den USA und sogar in Australien. Nach 1933 verliert sich seine Spur – Gialdini absolvierte nur noch wenige Auftritte und wurde als Jude schließlich deportiert. Sein Todesdatum ist unbekannt.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Alan Kelly, His Master's Voice. Die Stimme seines Herrn. The German Catalogue, Westport 1994.

Berthold Leimbach (Hg.), Tondokumente der Kleinkunst und ihre Interpreten 1898–1945. Göttingen 1991.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 46.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Wintergarten des Hotels Excelsior
    Friedrichstraße 147
    10117 Berlin

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