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Kurt Gerron (1897–1944)

Ob im Theater („Dreigroschenoper“, 1928), im Tonfilm („Der blaue Engel“, 1930), als Kabarettist, Sänger oder Regisseur – der Berliner Kurt Gerron war ein Publikumsliebling. 1933 floh er durch halb Europa nach Amsterdam. Dort 1941 verhaftet, kam er in das Gestapo-Lager Theresienstadt, wo er einen Propagandafilm über die „vorbildlichen“ Lebensumstände inszenieren musste. Er und die meisten der Mitwirkenden wurden 1944 nach Auschwitz deportiert und ermordet.