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Hilda Geiringer (1893–1973)

Hilda Geiringer, die erste Privatdozentin für angewandte Mathematik in Deutschland, verlor als Jüdin nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ihren Arbeitsplatz an der Berliner Universität. 1934 emigrierte sie nach Belgien und später in die Türkei, wo  sie an der Universität Istanbul lehrte. 1939 emigrierte sie weiter in die USA, wo sie jedoch keine entsprechende Anstellung fand. Um ihre erworbenen Pensionsansprüche in Deutschland musste sie jahrelang kämpfen.

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Literatur:

Joan L. Richards, Hilda Geiringer, in: Louise S. Grinstein/Paul J. Campbell (Hg.), Women in Mathematics. A bibliographical sourcebook, Westport 1987, S. 41ff.

Reinhard Siegmund-Schultze, Hilda Geiringer-von Mises, Charlier Series, Ideology, and the Human Side of the Emancipation of Applied Mathematics at the University of Berlin during the 1920s, in: Historia Mathematica. International Journal of history of Mathematics, Bd. 20 (1993), S. 364 ff.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 87.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Friedrich-Wilhelms-Universität
    Unter den Linden 6
    10099 Berlin

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