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Erich Max Frey (1882–1964)

Der Rechtsanwalt Erich Max Frey war in den 1910er- und 1920er-Jahren das, was man einen Staranwalt nennt – einer der prominentesten Strafverteidiger der Stadt. Den Nationalsozialisten galt der promovierte Jurist, der auch Theaterstücke schrieb, als Jude. Anfang 1933 wurde er vor einer drohenden Verhaftung gewarnt und verließ daraufhin das Land. Kurzzeitig lehrte er als Professor in Shanghai, seit 1939 lebte er in Chile, wo er auch als Übersetzer arbeitete.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 175.

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