Personen suchen

Käte Frankenthal (1889–1976)

Die Ärztin, Gegnerin des Paragrafen 218 sowie Sexualberaterin Käte Frankenthal, die ihre arme Klientel über die ärztliche Fürsorge hinaus unterstützte, war außerdem SPD-Stadtverordnete. Privat führte sie bewusst ein unabhängiges Leben. Im März 1933 entlassen, sah sie sich von den Nationalsozialisten als „Jüdin, Sozialistin, Volksvertreter, emanzipiertes Weib“ verabscheut und emigrierte. Eine neue Perspektive erschloss sie sich als Psychoanalytikerin in New York.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Bernhard Meyer, Eine Medizinerin in der Politik: Die Ärztin Käte Frankenthal. In: Berlinische Monatsschrift. 8 (1999) H.7, S. 67–72.

Rebecca Schwoch/Walter Wuttke, Herbert Lewin und Käte Frankenthal: Zwei jüdische Ärzte aus Deutschland, in: Deutsches Ärzteblatt. (Mai 2004), H.19. S. 32.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 198.

zurück zur Übersicht

Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Preußischer Landtag
    Niederkirchnerstraße 5
    10117 Berlin

Person auf der Karte