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Alfred Flechtheim (1878–1937)

Der Kunsthändler und Verleger Alfred Flechtheim war im Berlin der 1920er-Jahre eine Berühmtheit. Seine Galerie war der Ort, wo vor allem Werke moderner Künstler gehandelt wurden. Als Fürsprecher moderner Kunst und als Jude stand Flechtheim im Fadenkreuz der Nationalsozialisten und musste bereits im Mai 1933 aus Deutschland fliehen. Nur einen Teil seines Galeriebestandes konnte er ins Exil nach London mitnehmen, wo es ihm nicht mehr gelang, beruflich Fuß zu fassen.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Ralph Jentsch, Alfred Flechtheim – George Grosz. Zwei deutsche Schicksale, Bonn 2008.

Rudolf Schmitt-Föller (Hg.), Alfred Flechtheim. Nun mal Schluß mit den blauen Picassos, Bonn 2010.

Ottfried Dascher, „Es ist was Wahnsinniges mit der Kunst“. Alfred Flechtheim. Sammler, Kunsthändler und Verleger, Wädenswil 2011.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Galerie Flechtheim
    Lützowufer 13
    10785 Berlin

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