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Alfred Flatow (1869–1942)

Der Olympiasieger Alfred Flatow war seit 1876 Mitglied der Deutschen Turnerschaft und seit 1887 Mitglied der Berliner Turnerschaft Korporation. 1890 wurde er der jüngste staatliche Turnlehrer Deutschlands. Bei den ersten Olympischen Spielen in Athen 1896 errang er zwei Goldmedaillen und einmal Silber. Trotz vereinsinternen Widerstands wurde er Ende 1933 aus seinem Verein ausgestoßen. 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert, starb er am 28. Dezember 1942 an Unterernährung.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Ralf Schäfer

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 83.

Ralf Schäfer, Militarismus, Nationalismus, Antisemitismus: Carl Diem und die Politisierung des bürgerlichen Sports im Kaiserreich, Berlin 2011.

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Berlinbezug

  • Widmung
    Flatow-Sporthalle
    Vor dem Schlesischen Tor 1
    10997 Berlin

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