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Werner Finck (1902–1978)

Seit Ende der 1920er-Jahre stand der Kabarettist Werner Finck auf der Bühne der von ihm geleiteten „Katakombe“ und machte sich über die Nationalsozialisten lustig. Mit seinem unterschwelligen Witz gelang es ihm bis 1935, eine Schließung zu verhindern. Danach wurde Finck kurzzeitig in KZ-Haft genommen, vor Gericht gestellt und mit einem faktischen Berufsverbot belegt. Nach dem Krieg knüpfte er an seine frühere Karriere an und nahm die verdrängte NS-Vergangenheit aufs Korn.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Helmut Heiber, Die Katakombe wird geschlossen,  München 1966.

Werner Finck, Alter Narr – was nun? Die Geschichte meiner Zeit, Berlin 1992.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Kabarett "Die Katakombe"
    Martin-Luther-Straße 12/14
    10777 Berlin

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