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Lion Feuchtwanger (1884–1958)

Der Dramatiker und Schriftsteller Lion Feuchtwanger war ein früher Warner vor Hitler. In seinem bekannten Buch „Jud Süß“ (1925) thematisierte er judenfeindliche Ressentiments der 1920er-Jahre. Den Titel nutzten die Nationalsozialisten später für einen antisemitischen Propagandafilm. Von einer Vortragsreise im Januar 1933 in den USA kehrte der kommunistisch orientierte Feuchtwanger nicht nach Deutschland zurück.  Wenige Monate später wurde er ausgebürgert.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Reinhold Jaretzky, Lion Feuchtwanger, Reinbek bei Hamburg 1984.

Wolfgang Jeske/Peter Zahn, Lion Feuchtwanger oder der arge Weg der Erkenntnis. Eine Biographie, Stuttgart 1984.

Wilhelm von Sternburg, Lion Feuchtwanger. Ein deutsches Schriftstellerleben,  Berlin 1999.

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