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Arthur Falck (1895–?)

Arthur Falck© Privatbesitz/Annette Mikulski

Der jüdische Schneider Arthur Falck wurde 1936 von der Wirtin seiner Geliebten Hildegard Kroll denunziert und wegen „Rassenschande“ verurteilt. Die Haft verbüßte er in Brandenburg-Görden. 1939 verstieß er gegen die Kennkarten- und Zusatznamenverordnung, die Juden zur Verwendung des Beinamens „Israel“ und die Markierung des Passes mit einem „J“ verpflichtete. Eine Ausreise in die USA scheiterte. Seine Adresse war bis zu 15. August 1942 Große-Leege-Straße 46 a, Hohenschönhausen. Nach Riga deportiert, kam er nicht wieder zurück. Über den Verbleib von Hildegard Kroll ist nichts bekannt.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt vom Museum Lichtenberg

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