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Ralph Erwin (1896–1943)

Der Schlager- und Filmkomponist Ralph Erwin war Ende der 1920er-Jahre eine Berühmtheit. Von Titeln wie „Ich küsse Ihre Hand, Madame“ wurden mehr als eine Million Schallplatten verkauft. Seine Musik war auch in Frankreich gefragt – dorthin floh er im Frühjahr 1933. Im Zuge der Besetzung Frankreichs wurde Erwin interniert, seine Frau konnte ihn jedoch befreien und in der Nähe von Paris verstecken. Er starb dort an den Folgen einer Schussverletzung.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Friedrich Geiger, Die „Goebbels-Liste“ vom 1. September 1935. Eine Quelle zur Komponistenverfolgung im NS-Staat, in: Archiv für Musikwissenschaft,(2002) H.2., S. 104 – 112.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. UFA-Gelände
    Viktoriastraße 10-18
    12105 Berlin

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