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Georg Eppenstein (1867–1933)

Georg Eppenstein, Geschäftsführer einer Fabrik für chemische Präparate, wurde 1933 Opfer des frühen SA-Terrors. Als Jude attackiert, obwohl er konfessionslos war, wurde er während der „Köpenicker Blutwoche“ in die Folterstätte eines SA-Lokals verschleppt. Anschließend sperrte man ihn im Amtsgerichtsgefängnis Köpenick ein. Nach seiner Entlassung konnte er aufgrund der Misshandlungen weder sehen noch hören. Georg Eppenstein erlag am 3. August 1933 seinen Verletzungen.

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

 

 

Literatur:

Stefan Hördler, SA-Terror als Herrschaftssicherung. "Köpenicker Blutwoche" und öffentliche Gewalt im Nationalsozialismus, Berlin 2013.

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