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Ismar Elbogen (1874–1943)

Der Judaist und Historiker Ismar Elbogen war einer der bedeutendsten Kenner der jüdischen Geschichte und Theologie. Er lehrte an der Berliner Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, dem ersten deutschen Forschungsinstitut dieser Richtung. Er gehörte ihr seit 1902 an und galt als deren Seele. Er gab zahlreiche Standardwerke zum Judentum wie das „Jüdische Lexikon“ im Philo-Verlag heraus. 1938 emigrierte er in die USA, wo er bereits 1922/23 gelehrt hatte.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 134.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Hochschule für die Wissenschaft des Judentums
    Tucholskystraße 9
    10117 Berlin

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