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Hanns Eisler (1898–1962)

Hanns Eisler, Komponist des berühmten „Solidaritätsliedes“ und später der DDR-Nationalhymne, schrieb seit 1925 Kampflieder und sozialistische Kantaten für Arbeiterchöre sowie Bühnenmusik für Stücke von Bertolt Brecht. Als politisch links orientierter Künstler verließ er 1933 Deutschland und emigrierte über etliche Zwischenstationen in die USA. 1948 wurde er dort wegen „kommunistischer Umtriebe“ ausgewiesen und ließ sich schließlich in der DDR nieder.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Jürgen Schebera,  Eisler. Eine Biographie in Texten, Bildern und Dokumenten, Mainz 1998.

Andrea F. Bohlman / Philip V. Bohlman, Hanns Eisler. In der Musik ist es anders, Berlin 2012.

Hartmut Krones, Hanns Eisler – Ein Komponist ohne Heimat?, Wien 2012.

Friederike Wißmann, Hanns Eisler – Komponist, Weltbürger, Revolutionär, München 2012.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Neues Schauspielhaus
    Nollendorfplatz 5
    10777 Berlin

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