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Eugenia Platonowna Eduardowa (1882–1960)

Eugenia Eduardowa, Tänzerin am St. Petersburger Mariinski-Theater, immigrierte 1920 nach Berlin und eröffnete in Schöneberg eine der renommiertesten Berliner Tanzschulen russischer Balletttechnik. 1938 folgte sie ihrem jüdischen Lebensgefährten Joseph Lewitan nach Paris in die Emigration. Nach verschiedenen Stationen ließen sich die beiden 1947 schließlich  in New York nieder, wo sie jedoch, persönlich gebrochen, nicht mehr an ihren Berliner Erfolg anknüpfen konnte.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Horst Koegler und Helmut Günther, Reclams Ballettlexikon, Stuttgart 1984.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 90.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Tanzschule Eduardowa
    Kalckreuthstraße 6
    10777 Berlin

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