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Blandine Ebinger (1899–1993)

In den 1920er-Jahren war Blandine Ebinger eine gefeierte Schauspielerin und Kabarettistin. Große Erfolge erzielte sie vor allem mit den Chansons, die ihr Ehemann Friedrich Hollaender für sie schrieb. Um ihre „halbjüdische“ Tochter zu schützen, emigrierte sie 1937 in die USA, obwohl ihre Ehe bereits in die Brüche gegangen war und sie selbst nicht verfolgt wurde. Nach dem Krieg kehrte Ebinger nach Deutschland und nach Berlin zurück, wo sie an frühere Erfolge anknüpfen konnte.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Blandine Ebinger, Erinnerungen der Schauspielerin und Diseuse Blandine Ebinger, Hamburg 1992.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 47.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Tingel-Tangel-Theater
    Kantstraße 12
    10623 Berlin

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