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Carl Ebert (1887–1980)

© David Friedmann

Carl Ebert gehörte als Regisseur zu den progressiven Vertretern seiner Zunft. Er engagierte sich für die Theatermoderne – ein Grund, weshalb der Intendant der Städtischen Oper Charlottenburg 1933 entlassen wurde. Vereinnahmungsversuchen der NS-Machthaber entzog er sich durch Emigration: Über ein Jahrzehnt verbrachte Ebert in der Türkei und baute in Ankara eine Schauspiel- und Opernschule auf. An seine alte Wirkungsstätte, die nun Deutsche Oper hieß, kehrte er 1954 zurück.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Zeichnung von David Friedmann wurde freundlicherweise bereit gestellt von Miriam Friedmann Morris. Mehr zu David Friedmann finden Sie hier.

 

Literatur:

Aktives Museum Faschismus und Wiederstand in Berlin (Hg.), Haymatloz. Exil in der Türkei. (Katalog zur Ausstellung), Berlin 2000.

Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.  Frankfurt a. M. 2007, S. 234.   

 

 

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Städtische Oper Charlottenburg
    Bismarckstraße 34-37
    10627 Berlin

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