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Rosebery d´Arguto (1890–1942)

Rosebery d´Arguto, Chordirigent und Komponist „Absoluter Sinfonischer Gesänge“, leitete einen der größten Berliner Arbeiterchöre, die Neuköllner „Gesangsgemeinschaft Rosebery d´Arguto“ mit fast 300 Mitgliedern. Als staatenloser Pole und wegen seiner politischen Betätigung verfolgt, erhielt  d´Arguto 1935 Berufsverbot und wurde später nach Polen ausgewiesen. Bei Kriegsbeginn kam er ins KZ Sachsenhausen und 1942 nach Auschwitz, wo er ermordet wurde.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Peter Andert, Rosebery d'Arguto: Versuche zur Erneuerung des proletarischen Chorgesangs, in: Klaus Kändler/Helga Karolewski/Ilse Siebert (Hg.),Berliner Begegnungen. Ausländische Künstler in Berlin 1918 bis 1933. Aufsätze – Bilder – Dokumente, Berlin 1987.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 232.

Guido Flacker, Des Lagers Stimme. Musik im KZ. Alltag und Häftlingskultur in den Konzentrationslagern 1933 bis 1936, Bremen 2000.

 

 

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Bühne "Neue Welt"
    Hasenheide 107-113
    10967 Berlin

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