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Hans Bredow (1879–1959)

Er war der „Vater des deutschen Rundfunks“ – nicht nur, weil er den Begriff „Rundfunk“ überhaupt erst prägte. Hans Bredow wurde 1926 Reichs-Rundfunk-Kommissar und Vorsitzender der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft. Von Berlin aus prägte er als führender Kopf den Rundfunk in ganz Deutschland – der Siegeszug des Radios begann. Wegen der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler trat er am 30. Januar 1933 zurück. Er wurde kurz darauf verhaftet und kam für 16 Monate ins Gefängnis Moabit.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Hans Bausch, Der Rundfunk im politischen Kräftespiel der Weimarer Republik 1923–1933, Tübingen 1956 (mit einer Einleitung von Hans Bredow).

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 127.

Konrad Dussel, Deutsche Rundfunkgeschichte, 3.A., Konstanz 2010.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Haus des Rundfunks
    Masurenallee 8-14
    14057 Berlin

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