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Martin Brandt (1903–1989)

Nach Engagements in ganz Deutschland kam der Bühnenschauspieler Martin Brandt Anfang der 1930er-Jahre nach Berlin. Als Jude wurde er schon bald vom Theaterbetrieb ausgeschlossen und konnte nur noch in Aufführungen des Jüdischen Kulturbundes auftreten. 1941 gelang ihm die Ausreise in die USA, wo er in Rollen am Theater und in Film und Fernsehen zu sehen war. 1965 kehrte er nach Deutschland zurück, spielte aber nach wie vor in US-Produktionen wie „Holocaust“ (1978) mit.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933–1945,  Berlin  2008.

Moritz van Dülmen/Wolf Kühnelt/Bjoern Weigel (Hg.), Zerstörte Vielfalt/Diversity Destroyed. Berlin 1933-1938-1945. Eine Stadt erinnert sich/A City Remembers, Berlin 2013, S. 122.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Theater des Kulturbundes Deutscher Juden
    Kommandantenstraße 58
    10969 Berlin

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