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Fritz Bleichröder (1875–1938)

Der Berliner Fritz Bleichröder war Internist und Medizinischer Direktor des Städtischen Krankenhauses in Kreuzberg. Fundamentale medizinische Erkenntnisse erlangte er durch Herzkatheter-Versuche, die er auch an sich selbst durchführte. 1934 als Jude entlassen, emigrierte er jedoch nicht. Am Tag vor den Novemberpogromen erlag Bleichröder einem Herzleiden. Nach ihm und seinem Vater, dem Bankier Julius Bleichröder, ist heute der Bleichröderpark in Pankow benannt.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von Eberhard Neumann-Redlin von Meding

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Inge Lammel, Jüdische Lebenswege. Ein kulturhistorischer Streifzug durch Pankow und Niederschönhausen, Berlin 2007.

Rebecca Schwoch, Berliner jüdische Kassenärzte und ihr Schicksal im Nationalsozialismus. Ein Gedenkbuch, Berlin 2009.

Eberhard Neumann-Redlin von Meding/Hella Conrad, Ärzte unter dem Hakenkreuz, Berlin 2013.

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