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Cora Berliner (1890–1942)

Cora Berliner, seit 1930 eine der ersten Professorinnen für Wirtschaftswissenschaften in Berlin, engagierte sich schon früh in der jüdischen Jugend- und Frauenbewegung. Aufgrund des nationalsozialistischen Berufsbeamtengesetzes wurde sie bereits 1933 wieder entlassen. Sie setzte sich danach erfolgreich für die Ausreise – und damit Rettung – mehrerer hundert jüdischer Menschen ein. Sich selbst konnte sie nicht mehr retten – 1942 wurde sie deportiert.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

 

Literatur:

Sibylle Quack, Cora Berliner, Gertrud Kolmar, Hannah Arendt. Straßen am „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ ehren ihr Andenken, Berlin 2005.

Margarete Exler, Im Dienste der Mitmenschlichkeit. Vor 50 Jahren fand Frau Prof. Dr. Cora Berliner den Tod in der Gaskammer, in: Tribüne 31, 1992, H. 122, S. 86–90.

Peter Reinicke, Berliner, Cora,  in: Hugo Maier (Hg.), Who is who der sozialen Arbeit, Freiburg im Breisgau 1998.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Reichsvertretung der Deutschen Juden
    Kantstraße 155
    10623 Berlin

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