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Liane Berkowitz (1923–1943)

18-jährig kam Liane Berkowitz in Kontakt mit einem Kreis von Regimegegnern und war 1942 an der Klebezettelaktion gegen die NS-Propagandaausstellung „Das Sowjetparadies“ beteiligt. Ende September 1942 wurde sie festgenommen und am 18. Januar 1943 zum Tode verurteilt. Im April brachte sie in der Haft ihre Tochter Irena zur Welt, die noch im selben Jahr vermutlich einer NS-Krankenmordaktion zum Opfer fiel. Liane Berkowitz wurde am 5. August 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Claudia von Gélieu, Frauen in Haft. Gefängnis Barnimstrasse. Eine Justizgeschichte, Berlin 1994.

Johannes Tuchel, Motive und Grundüberzeugungen des Widerstandes der Harnack/Schulze-Boysen-Organisation - Zum Denken und Handeln von Liane Berkowitz und Friedrich Rehmer, in: Kurt Schilde (Hg.), Eva-Maria Buch und die „Rote Kapelle“. Erinnerungen an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus, Berlin 1993, S. 93 ff.

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