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Margarete Berent (1887–1965)

Margarete Berent war eine der ersten Frauen in Preußen, die im Jahr 1919 die Juristische Staatsprüfung ablegten und 1925 das Rechtsanwaltspatent erhielten. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Berent, die sich in Frauenverbänden engagierte, als Jüdin aus der Rechtsanwaltskammer ausgeschlossen. Danach arbeitete sie in der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland; 1939 verließ sie ihre Heimat und baute sich in New York eine neue Existenz auf.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Marion Röwekamp, Die ersten deutschen Juristinnen. Eine Geschichte ihrer Professionalisierung und Emanzipation (1900–1945), Köln 2011.

Gudrun Maierhof, Selbstbehauptung im Chaos. Frauen in der jüdischen Selbsthilfe 1933–1943. Frankfurt a. M./New York 2002, S. 92–97, 323.

Marion Kaplan, Jüdisches Bürgertum. Frau, Familie und Identität im Kaiserreich. Hamburg 1997.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Anwaltskanzlei
    Goltzstraße 34
    10781 Berlin

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