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Martin Beradt (1881–1949)

Der Anwalt und Schriftsteller Martin Beradt gehörte zu den Mitbegründern des deutschen PEN-Zentrums. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Beradt als Jude aus der Anwaltskammer ausgeschlossen, seine Bücher wurden verboten; 1939 emigrierte er in die USA. Sein 1940 geschriebener, nostalgisch-verklärender Roman über das Leben der „Ostjuden“ im Scheunenviertel, „Die Straße der kleinen Ewigkeit“, erschien erst lange nach seinem Tod im Jahr 1965.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Anwaltskanzlei
    Joachimsthaler Str. 25/26
    10719 Berlin

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