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Ralph Benatzky (1884–1954)

Der Komponist, Musiker und Texter Ralph Benatzky kam Ende der 1920er-Jahre aus Wien nach Berlin, wo er Operettenrevuen wie „Im Weißen Rößl“ (1930) komponierte. Einen von der UFA nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten geforderten „Ariernachweis“ erbrachte Benatzky, um seine jüdische Ehefrau zu schützen, jedoch nicht. Ende der 1930er-Jahre emigrierte er in die USA. Nach Erfolglosigkeit im Show- und Musikgeschäft ließ er sich 1946 in der Schweiz nieder.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Kevin Clarke (Hg.), Die Tagebücher des Dr. Ralph Benatzky. Zwischen Berlin und Hollywood. Eine Zeitreise in die 20er Jahre, Berlin  2006 (Hörbuch, gelesen von Günter Barton).

Fritz Hennenberg, Ralph Benatzky. Operette auf dem Weg zum Musical. Lebensbericht und Werkverzeichnis, Wien 2009.

Fritz Hennenberg, Es muß was Wunderbares sein. Ralph Benatzky zwischen „Weißem Rößl“ und Hollywood, Wien 1998.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. UFA-Gelände
    Viktoriastraße 10-18
    12105 Berlin

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