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Dajos Béla (1897–1978)

Der aus Kiew stammende Geiger Dajos Béla war seit Ende der 1920er-Jahre einer der bekanntesten Orchesterleiter in Berlins Unterhaltungsmusik-Branche. Als einer der produktivsten Künstler seiner Zeit hatte Béla sich bereits einen Namen mit unzähligen Schallplatten gemacht. Schon vor 1933 war er ein Hassobjekt von Antisemiten, kurz nach der Machtübernahme Hitlers verließ er Deutschland. In Argentinien konnte Béla zunächst weiter musizieren – bis seine Musik aus der Mode kam.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

Literatur:

Michael Danzi, American Musician in Germany 1924–1939. Memoirs of the jazz, entertainment, and movie world of Berlin during the Weimar Republic and the Nazi era – and in the United States as told to Rainer E. Lotz, Schmitten 1986.

Günter Boas, Erinnerungen an Dajos Béla, in: Dajos Béla: der Meister mit der Geige, Themenheft Dajos Béla inkl. Diskographie, Hamburger Musik-Magazin 78, (1978)H. 8.1978.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    Hotel Adlon
    Unter den Linden 77
    10117 Berlin

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