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Herbert Baum (1912–1942)

Der Elektriker Herbert Baum, selbst jüdischer Herkunft, leitete Gruppen im Ring-Bund Deutsch-Jüdischer Jugend und trat 1931 dem Kommunistischen Jugendverband bei. Nach 1933 beteiligte er sich am Kampf gegen den NS-Staat und wandte sich mit seiner Frau Marianne und einer Gruppe Gleichgesinnter mit Flugblättern gegen das Regime. Nach dem Brandanschlag auf die Propagandaausstellung „Das Sowjetparadies“ wurde er festgenommen und nahm sich in der Haft das Leben.

Diese Biografie wurde freundlicherweise bereit gestellt von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

Konrad Kwiet/Helmut Eschwege, Die Herbert-Baum-Gruppe, in: Arno Lustiger (Hg.), Zum Kampf auf Leben und Tod. Das Buch vom Widerstand der Juden in Europa 1933–1945, Köln 1994, S. 56ff.

Michael Kreutzer, Die Suche nach einem Ausweg, der es ermöglicht, in Deutschland zu leben. Zur Geschichte der Widerstandsgruppen um Herbert Baum, in: Wilfried Löhken/Werner Vathke (Hg.), Juden im Widerstand. Drei Gruppen zwischen Überlebenskampf und politischer Aktion. Berlin 1939–1945, Berlin 1993, S. 95ff.

Regina Scheer, Im Schatten der Sterne. Eine jüdische Widerstandsgruppe, Berlin 2004.

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Berlinbezug

  • Gedenkstein
    Lustgarten
    10178 Berlin

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