Personen suchen

Leo Baeck (1873–1956)

Der Rabbiner Leo Baeck galt in den 1920er- und 1930er-Jahren als Leitfigur des liberalen Judentums. 1933 zum Präsidenten des neu geschaffenen jüdischen Dachverbandes – der Reichsvertretung der Deutschen Juden – gewählt, war Baeck der wichtigste Repräsentant der deutschen Juden. 1943 wurde Baeck in das Lager Theresienstadt deportiert, das er schwer misshandelt überlebte. Bis zu seinem Tod in seinem neuen Domizil in London setzte er sich für Aufarbeitung und Versöhnung ein.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

Diese Biografie ist Teil der Stadtmarkierungen

 

Literatur:

 

Georg Heuberger/Fritz Backhaus (Hg.), Leo Baeck 1873–1956. Aus dem Stamme von Rabbinern, Frankfurt a. M. 2001.

Walter Homolka, Jüdisches Denken – Leo Baeck, Perspektiven für heute, Freiburg 2006.

Walter Homolka/Elias H. Füllenbach, Rabbiner Leo Baeck. Ein Lebensbild, Berlin 2009.

 

 

zurück zur Übersicht

Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Reichsvertretung der Deutschen Juden
    Kantstraße 155
    10623 Berlin

Person auf der Karte