Personen suchen

Julius Bab (1880–1955)

Der Theaterkritiker und Schriftsteller Julius Bab gehörte zu den wichtigsten Personen im Berliner Theaterbetrieb. Er war Mitbegründer und Leiter des Berliner Volksbühnen-Vereins und lehrte an der Schauspielschule des Deutschen Theaters. Als Jude 1933 aus dem Kulturleben verdrängt, wirkte er bis zu dessen Auflösung an leitender Stelle im Jüdischen Kulturbund. 1939 emigrierte er in die USA. Nach dem Krieg kehrte Bab nur zu Besuchen nach Deutschland zurück.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 


Literatur:

Ilse Bab, Julius Bab – Kritik im Dienste des Theaters; in: EMUNA. Horizonte zur Diskussion über Israel und das Judentum, 9 (Jan./Feb. 1974) H.1, S. 38–46.


Sylvia Rogge-Gau, Julius Bab und der Jüdische Kulturbund, Berlin 1999. 


Kerstin Schoor, Vom literarischen Zentrum zum literarischen Ghetto. Deutsch-jüdische literarische Kultur in Berlin zwischen 1933 und 1945, Göttingen  2010.

 

 

 

zurück zur Übersicht

Berlinbezug

  • Wirkungsstätte
    ehem. Räume des Kulturbundes deutscher Juden
    Meinekestraße 10
    10719 Berlin

Person auf der Karte