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Max Alsberg (1877–1933)

Der prominente Rechtsanwalt, Notar und Honorarprofessor Max Alsberg war 1931 einer der Verteidiger Carl von Ossietzkys. Vorher selten in politischen Prozessen engagiert, war er erschüttert von der politisch motivierten Rechtsprechung. Am „Boykott“-Tag verhinderten seine nicht-jüdischen Kollegen die Beklebung des gemeinsamen Kanzleischilds, das daraufhin abgerissen wurde. Alsberg floh im März 1933 in die Schweiz. Seiner Existenz beraubt, erschoss er sich dort im selben Jahr.
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