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Gitta Alpár (1903–1991)

Die aus Budapest stammende Operettensängerin Gitta Alpár war in den 1920er-Jahren auf allen großen Bühnen zwischen Wien und Berlin präsent. Obwohl sie überaus populär war, wurde ihr nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wegen ihrer „nicht-arischen Abstammung“ ein faktisches Berufsverbot auferlegt. Alpár verließ Deutschland 1935, ging zunächst nach England und schließlich in die USA, wo sie jedoch an ihre alten Erfolge nicht mehr anknüpfen konnte.

Diese Biografie ist Teil der Open-Air-Porträtausstellung

 

 

Literatur:

Christoph Dompke, Gitta Alpar, in: Hanns-Werner Heister/Peter Petersen (Hg.), Lebenswege von Musikerinnen im „Dritten Reich“ und im Exil, Arbeitsgruppe Exilmusik am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg, Musik im „Dritten Reich“ und im Exil, Bd. 8, Hamburg  2000, S. 177–195.


Berthold Leimbach,Tondokumente der Kleinkunst und ihre Interpreten 1898–1945, Göttingen 1991.


Kay Weniger, Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933–1945, Berlin 2008.

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Berlinbezug

  • Wirkungsstätte:
    Staatsoper
    Unter den Linden 7
    10117 Berlin

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