ERZWUNGENES FINALE – Ende der Vorstellung

Schauspieler, Sänger, Kabarettisten, Regisseure – Von Deutschlands Bühnen vertrieben durch die Nazis

Elisabeth Bergner im Film "Fräulein Julie" (1924)© bpk

Als die Nazis 1933, vor nunmehr achtzig Jahren, hierzulande die Macht übernahmen, versprachen sie ein Deutschland, in dem sich das Kunst- und Kulturleben zu voller Blüte entfalten sollte. Die Wirklichkeit sah anders aus. Theater, Film, Musik, Malerei und Literatur wurden bevormundet und zensiert, die Medien, Film, Funk und Presse gleichgeschaltet.

Mit der Ausstellung „ERZWUNGENES FINALE – Von Deutschlands Bühnen vertrieben" soll an einige der einst populären Bühnenkünstler erinnert werden, an Schauspieler, Sänger, Kabarettisten und Regisseure, die in den dreißiger Jahren aus politischen oder rassischen Gründen mit einem Auftrittsverbot belegt waren, ins Exil getrieben oder ermordet wurden.

Dabei werden eine Reihe der exemplarischen Künstlerschicksale dieser Zeit dokumentiert, darunter Schauspielerinnen wie Elisabeth Bergner, Tilla Durieux und Therese Giehse, Schauspieler wie Kurt Gerron, Ernst Deutsch, Peter Lorre und Adolf Wohlbrück, Sängerinnen wie Fritzi Massary und Marlene Dietrich, Sänger wie Richard Tauber und Ernst Busch, Regisseure wie Erwin Piscator und Max Reinhardt.

www.stiftung-denkmal.de

www.freundeskreis-wbh.de

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Weitere Bilder

Fritz Kortner, deutscher Schauspieler, 1947© bpk/ Fritz Eschen
Peter Lorre, amerikanischer Schauspieler, in dem Film „M“© bpk

Projektdetails

  • Veranstalter: Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V., Förderkreis
    „Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.“, Deutsches Theater Berlin. Mit freundlicher Unterstützung von bpk - Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte, Akademie der Künste und Pfizer Deutschland GmbH
  • Art: Ausstellung
  • Datum: 6. Februar –3. März 2013

Veranstaltungsort

 

Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 140
10963 Berlin