Orenstein & Loewe

20 deutsch-jüdische Ingenieure, Erfinder und Fotografen 1933–1945

Deutsches Technikmuseum Berlin
Außenansicht des Deutschen Technikmuseums in der Trebbiner Straße in Berlin. Auf dem Dach das weithin sichtbare Wahrzeichen des Kreuzberger Museums, der sogenannte Rosinenbomber. Maschinen des Typs Douglas C-47 wurden während der Berliner Luftbrücke 1948/1949 eingesetzt.
© SDTB/ Foto: C.Kirchner

Ob ein deutscher Ingenieur, Erfinder oder Fotograf jüdische Vorfahren hatte, spielte bis zum Jahr 1933 kaum eine Rolle. Das änderte sich bereits kurz nach der Machtübergabe an Adolf Hitler. Schon ab April 1933 wurden jüdische Bahnbeamte entlassen, jüdische Fotografen und Radioproduzenten „boykottiert“ sowie jüdische Zuckerfabrikanten verdrängt und ermordet.

In Bildern, Texten und Objekten stellt die Sonderausstellung des Deutschen Technikmuseums auf exemplarische Weise 20 Biografien von Männern aus jüdischen Familien vor, deren Leben und Wirken mit den Inhalten des Museums eng verknüpft sind. Die Ausstellung ist Teil des Berliner „Themenjahres 2013 – Zerstörte Vielfalt“; sie wurde von vielen Museumsmitarbeitern gemeinsam entwickelt und ist dezentral über die verschiedenen Abteilungen des Museums verteilt.

www.sdtb.de

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Weitere Bilder

Rundfunkempfänger „Nora“
Die Markenbezeichnung „Nora“ für den Rundfunkempfänger „K4W“ von 1928 zeigt, dass der Berliner Radiohersteller Manfred Aron schon vor der Zeit Hitlers seinen deutsch-jüdischen Namen verschlüsselte, um den Absatz nicht zu behindern. Doch 1935 musste er seinen Betrieb verkaufen, 1937 konnte er emigrieren.
© SDTB / Foto: C. Kirchner

Projektdetails

  • Veranstalter: Deutsches Technikmuseum Berlin
  • Art: Ausstellung
  • Datum: 20. Februar –31. Dezember 2013

Veranstaltungsort

 

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Straße 9
10963 Berlin