Doppelt stigmatisiert

Schicksale jüdischer Psychiatriepatienten in Berliner Heil- und Pflegeanstalten unter dem NS-Regime

Margaraete Hirschberg© Landesarchiv Berlin

Eine Ausstellung des Instituts für Geschichte der Medizin, Charité - Universitätsmedizin Berlin und des Vereins „Totgeschwiegen e.V.“

Jüdische Anstaltspatienten waren unter dem NS-Regime doppelt stigmatisiert: Sie wurden als Juden und als psychisch Kranke ausgegrenzt und verfolgt. Anhand zahlreicher Einzelbiografien informiert die Ausstellung über die Lebensbedingungen jüdischer Psychiatriepatienten in der Reichshauptstadt zwischen 1933 und 1945. Fast ausnahmslos wurden sie als Opfer der NS-„Euthanasie“ oder der sogenannten „Endlösung der Judenfrage“ ermordet. Bis heute findet ihr Schicksal nur geringe öffentliche und wissenschaftliche Beachtung.


Aktuelle Informationen unter:

www.charite.de/medizingeschichte und Öffnet den Link in einem neuen Fensterwww.totgeschwiegen.org

 

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Weitere Bilder

Salomon S.© Landesarchiv Berlin

Projektdetails

  • Veranstalter: Charité – Universitätsmedizin Berlin, Institut für Geschichte der Medizin / Totgeschwiegen e.V. – Gesellschaft gegen Stigmatisierung psychisch kranker Menschen
  • Art: Ausstellung
  • Datum: 1. März bis 29. November 2013

Veranstaltungsort

 

Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH
Oranienburger Str. 285
13437 Berlin