Verlosung

Sie wollen Ihren SchülerInnen mehr über die Musik und die modernen Medien der 1920er und 1930er Jahre vermitteln? In einem Theaterworkshop die Situation der Bühnenschaffenden im Exil beleuchten? Oder Jugendliche „Mit Worten, Bildern und Papier“ ein Denkmal selbst gestalten lassen? Hier haben Sie jede Woche die Möglichkeit für Ihre Klasse einen Workshop, eine Führung, einen Besuch in einer Einrichtung oder eine Schulstunde mit einem Spezialisten zu gewinnen.

Wir wünschen uns von Ihren SchülerInnen ganz persönliche Statements zum Thema der zerstörten und wiedergewonnenen Vielfalt – in filmischer Form. Das ist sehr einfach und die SchülerInnen werden in den Workshops dazu angeleitet. Alle Filme werden auf unserer Website veröffentlicht und nehmen zum Ende des Jahres an einer Multimediapräsentation zum 9. November teil! Näheres erfahren Sie, wenn wir Sie zum Vermittlungsangebot kontaktieren. Viel Glück!

Klicken Sie auf die Überschrift, um mehr zu erfahren.

Musikalische Vielfalt der Zwanziger Jahre

Der Verlust, den die Kultur- und Musikszene Deutschlands mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten 1933 erlebte, lässt sich erst ermessen, sobald man die Vielfalt des künstlerischen Lebens am Ende der Zwanziger Jahre Revue passieren lässt.

Um innerhalb eines Schulworkshops von drei Stunden einen kleinen Eindruck dessen zu vermitteln, werden drei exemplarische Phänomene vorgestellt:

1. Das Hörspiel „Leben in dieser Zeit“ von 1929 (Erich Kästner/Edmund Nick) zeigt auf anschauliche Weise, wie mit den Mitteln des noch jungen Mediums Radio eine neuartige künstlerische Form aus gesungenem und gesprochenem Wort sowie technischer Klangcollage entstand.

2. Mit „Veronika, der Lenz ist da“ hatten die Comedian Harmonists einen ihrer größten Erfolge. Der Song wurde von Walter Jurmann komponiert und nach der Veröffentlichung im September 1930 sofort ein großer Hit.

3. Die amerikanische Tänzerin Josephine Baker brachte den Charleston auf europäische Bühnen und Tanzflächen. 1926 holte sie der renommierte Theaterregisseur und Intendant Max Reinhardt nach Berlin. Die Körperlichkeit des Tanzes, die dem pulsierenden Klang des Jazz Bewegung verlieh, faszinierte große Teile des Publikums.

Die drei ausgewählten Beispiele illustrieren - stellvertretend für viele andere - die Vielfalt, die ab 1933 in Deutschland verloren ging. Sie sollen darüber hinaus den Schülerinnen und Schülern eine Anregung zur Diskussion geben, wie wichtig und erlebbar ihnen Vielfalt im heutigen kulturellen Leben ist.

Workshop mit: Jörg Mischke studierte Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und hat dort bis 2004 als Mitarbeiter am Forschungszentrum Populäre Musik gearbeitet. Derzeit ist er freiberuflicher Dozent und Musiker. Er spielte Klavier und Keyboard in den Bands deutschsprachiger Sänger (Gundermann, Rio Reiser) und internationaler Singer/Songwriter (Bonnie J. Gordon, Mike Harrison). Zuletzt war er mit dem »Club der toten Dichter« deutschlandweit unterwegs, aktuell ist er mit dem Schauspieler Axel Prahl & Inselorchester und dem Konzertprogramm »Blick aufs Mehr« auf Tour. Außerdem komponiert er Bühnen- und Filmmusiken. Themen seiner Dozententätigkeit sind unter anderem Musikgeschichte, Medienästhetik und Populäre Musik.

Bewerben Sie sich mit dem Stichwort „Musik der Zwanziger“ für einen Workshop für eine Schulklasse, Dauer 3 Stunden, unter themenjahr2013@kulturprojekte-berlin.de

Unterwegs mit Hörpol

Erinnern Sie sich noch? So ungefähr mit 14 Jahren beginnt die Suche nach sich selbst, mit volljährigen 18 dann das wahre Leben, vollgestopft mit Zukunftsplänen. Nun bitte bloß keine Lebensweisheiten und rückblickende Erfahrungsberichte von Eltern und Altvorderen: Geschichte wird gemacht. Und zwar jetzt! Und für die Zukunft.

Dass vergangene Ereignisse, Alltag und Pläneschmieden zusammengehören, ein Rückblick oft die Basis für einen klaren Blick in die Zukunft schafft, ist in dieser Lebensphase oft schwer zu vermitteln.

Hier setzt HÖRPOL an: Eine Audioführung für Jugendliche über Jüdische Geschichte, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit, mitten in Berlin, zwischen Szeneclubs, Cafés und Modeläden.

http://www.berlin.de/2013/partner/sonstiges/hoerpol-hans-ferenz/

http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/kulturelle-bildung/143788/audioguides-zu-juedischer-geschichte

Nicht aus der Geschichte heraus, nicht ausgehend von Jahreszahlen, Fakten und Ereignisabläufen wurden Lernschritte festgelegt, inhaltlich aufbereitet und präsentiert. Im Mittelpunkt der Hörstationen stehen die Jugendlichen selbst, mit ihren Alltagsabläufen, ihren Interessen und Motivationen, ihrem zunehmenden Wunsch nach Selbstbestimmung und Selbsterfahrung.

Hier werden Geschichten über Geschichte erzählt, Geheimnisse werden verraten, es wird über Wahnsinn, Lügen, Hass, Verzweiflung und Hoffnung berichtet, über Mut und Respekt, über Freiheit und Liebe. Zeitzeugen erzählen aus ihrem Leben, Schauspieler, Moderatoren, Schülerinnen und Schüler sprechen Texte, Bands aus Berlin liefern ihre Musik. Alltag und Geschichte verbinden sich, Bezüge werden deutlich.

Hans Ferenz, Journalist und Autor für Hörfunk, Print- und Onlinemedien, lebt in Berlin. Die Entwicklung, Organisation und Durchführung von Projekten und Ausstellungen zu geschichtlichen und sozialen-kulturellen Themen ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet.

Bewerben Sie sich mit dem Stichwort „Hörpol“ für einen Workshop mit Führung bis zu 30 Personen, Dauer 3 Stunden, unter themenjahr2013@kulturprojekte-berlin.de

7xjung – Dein Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt

Das Ausstellungsprojekt von GESICHT ZEIGEN!

7xjung ist eine künstlerische Ausstellung, die Erfahrungen von Ausgrenzung, Antisemitismus und Diskriminierung behandelt – und zeigt, was man dagegen tun kann. 7xjung inszeniert in sieben Themenräumen heutige Lebenswelten von Jugendlichen. Die Ausstellung schafft persönliche, emotionale und sinnliche Zugänge zur Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus.

www.7xjung.de

Gegenwart und Geschichte

Was hat die NS-Zeit eigentlich mit mir heute zu tun? Die Beziehung zwischen den 1930er Jahren und unserer von Vielfalt geprägten Gegenwart steht im Mittelpunkt der Workshops, die die Möglichkeiten der Ausstellung 7xjung nutzen und mit Leben füllen.

Thematisch geht es um Zusammenhalt, Solidarität und Respekt – als Gegenstück zu Ausgrenzung, Diskriminierung und Antisemitismus. Wie prägen diese Themen unser Leben heute – und wie war das im Deutschland der 1930er Jahre?

Die Workshops nutzen die Exponate und die Raumatmosphären der Ausstellung, um diesen Fragen nachzuspüren – mit Kopf, Bauch und Herz. Unser Ziel ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für sich selbst ein anderes, vielleicht auch ein besseres Verständnis dafür entwickeln, was die Entwicklungen der 1930er Jahre für einzelne Menschen bedeutet haben. Wir wollen anregen, darüber nachzudenken, was das für die damalige Gesellschaft hieß. Und zu überlegen, was bei uns heute und im ganz persönlichen eigenen Leben eigentlich ähnlich ist – und was aber auch ganz anders ist. Dabei geht es auch darum, was diese Veränderungen mit den Menschenrechten zu tun haben.

Für einen Workshop zu „Gegenwart und Geschichte“ für bis zu 30 Personen, Dauer 4 Stunden, bewerben Sie sich mit dem Stichwort „7xjung“ unter themenjahr2013@kulturprojekte-berlin.de

Denkmal für die ermordeten Juden Europas – Mit Worten, Bildern und Papier – selbst ein Denkmal gestalten

Workshop im Ort der Information

Mit Worten, Bildern und Papier – selbst ein Denkmal gestalten Dauer 2,5 - 3 Stunden, max. 25 Teilnehmer/innen
Im Mittelpunkt des kunstpädagogischen Workshops steht das Denkmal als Ort für eigene, individuelle Erfahrungen. Die Schüler gestalten mit bildnerischen Arbeiten wie Collagen, Zeichnungen und Fotos ihre eigenständige Interpretation und diskutieren diese miteinander.

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Zentrum Berlins ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands, ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Das zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz gelegene Denkmal besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information, in der die Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas und die historischen Stätten der Verbrechen dokumentiert werden.

Die Bildungsangebote der Stiftung Denkmal, insbesondere die Workshops, nutzen die Ressourcen der Ausstellung für eine intensivere Beschäftigung mit der Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung und Ermordung von jüdischen und nichtjüdischen Opfern der nationalsozialistischen Herrschaft, die um jeden Preis die Vielfalt Berlins und Deutschlands zerstören wollten.

http://www.stiftung-denkmal.de/besuch/angebote-fuer-schulen/workshops.html

Bewerben Sie sich mit dem Stichwort „Worte und Bilder“ für einen Workshop für max. 25 Teilnehmer/innen, Dauer 2,5 - 3 Stunden, unter themenjahr2013@kulturprojekte-berlin.de

Denkmal für die ermordeten Juden Europas – Verbotene Liebe

Workshop im Ort der Information

Verbotene Liebe - Workshop zur Homosexuellenverfolgung im Nationalsozialismus Dauer 2,5 - 3 Stunden, max. 25 Teilnehmer/innen
Eingeleitet durch einen Besuch des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen beschäftigen sich die Teilnehmer/innen in Kleingruppen mit persönlichen und strukturellen Aspekten der Verfolgung Homosexueller im Nationalsozialismus.

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Zentrum Berlins ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands, ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Das zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz gelegene Denkmal besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information, in der die Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas und die historischen Stätten der Verbrechen dokumentiert werden.

Die Bildungsangebote der Stiftung Denkmal, insbesondere die Workshops, nutzen die Ressourcen der Ausstellung für eine intensivere Beschäftigung mit der Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung und Ermordung von jüdischen und nichtjüdischen Opfern der nationalsozialistischen Herrschaft, die um jeden Preis die Vielfalt Berlins und Deutschlands zerstören wollten.

http://www.stiftung-denkmal.de/besuch/angebote-fuer-schulen/workshops.html

Bewerben Sie sich mit dem Stichwort „Verbotene Liebe“ für einen Workshop für max. 25 Teilnehmer/innen, Dauer 2,5 - 3 Stunden, unter themenjahr2013@kulturprojekte-berlin.de

Denkmal für die ermordeten Juden Europas – Die Verfolgung der Sinti und Roma

Workshop mit Videointerviews im Ort der Information

Die Verfolgung der Sinti und Roma - Workshop mit Videointerviews
Anhand von biografischen und anderen Quellen lernen die Teilnehmer/innen die Strukturen und Orte der Verfolgung der Sinti und Roma kennen und setzen sich mit der Perspektive der Verfolgten auseinander.

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas im Zentrum Berlins ist die zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands, ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens an die bis zu sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust. Das zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz gelegene Denkmal besteht aus dem von Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld und dem unterirdisch gelegenen Ort der Information, in der die Verfolgung und Vernichtung der Juden Europas und die historischen Stätten der Verbrechen dokumentiert werden.

Die Bildungsangebote der Stiftung Denkmal, insbesondere die Workshops, nutzen die Ressourcen der Ausstellung für eine intensivere Beschäftigung mit der Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung und Ermordung von jüdischen und nichtjüdischen Opfern der nationalsozialistischen Herrschaft, die um jeden Preis die Vielfalt Berlins und Deutschlands zerstören wollten.

http://www.stiftung-denkmal.de/besuch/angebote-fuer-schulen/workshops.html

Bewerben Sie sich mit dem Stichwort „Sinti und Roma“ für einen Workshop für max. 30 Teilnehmer/innen, Dauer 2,5 - 3 Stunden, unter themenjahr2013@kulturprojekte-berlin.de

BG