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Rund 200 Porträts
von Menschen, die die Vielfalt Berlins beispielhaft mit geprägt haben, finden Sie unter dem Menüpunkt Porträts.
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Zerstörte Vielfalt – Stadtmarkierungen

Direkt zu den einzelnen Stadtmarkierungen
Die Zerstörung der besonders in den 1920er-Jahren erblühten kulturellen Vielfalt Berlins begann sofort nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933. Vieles davon hatte die NSDAP in den Jahren zuvor bereits angekündigt, konnte es aber erst jetzt durch den Zugriff auf den staatlichen Machtapparat, mit Hilfe von Gesetzen und Verordnungen, umsetzen. Missliebige Menschen wurden gebrandmarkt, verdrängt, ausgeschlossen, viele schließlich deportiert und ermordet.
Welche Schritte dorthin führten, welche Mechanismen dahinter steckten, welche Orte der Stadt für die Vielfalt und ihre Zerstörung von besonderer Bedeutung waren und wo mit besonderer Perfidie vorgegangen wurde – das zeigen elf Open-Air-Ausstellungen an elf markanten Orten im Stadtgebiet. Jeweils von der konkreten Örtlichkeit ausgehend, beleuchten sie Aspekte der Berliner Geschichte im Nationalsozialismus, die das Thema „Zerstörte Vielfalt“ aus den unterschiedlichsten Perspektiven sichtbar machen. So werden zum Beispiel auf dem Platz der Republik zwischen Reichstag und ehemaliger Kroll-Oper die Zentren und die einzelnen Stationen der „Machtergreifung“ dargestellt. Am Wittenbergplatz in der Nähe des KaDeWe zeigt die Ausstellung „Vom Boykott zum Pogrom“ die zunehmende Radikalisierung im Umgang mit den Juden. Am ehemaligen Flughafen Tempelhof werden unter dem Titel „Feiern und zerstören“ die für die NS-Herrschaft charakteristischen Spannungsfelder Einbindung und Ausgrenzung, Anspruch und Realität in den Mittelpunkt gerückt. Am Rathaus Tiergarten steht „Der Weg der Deportierten“ sowohl im konkreten als auch im übertragenen Sinne im Fokus.
In allen Ausstellungen werden neben vertiefenden Texten zu einzelnen Aspekten weithin sichtbare Porträts von Persönlichkeiten präsentiert, die in dem jeweiligen Zusammenhang von Bedeutung waren, die „Zerstörte Vielfalt“ repräsentieren und an die auf diese besondere Weise erinnert werden soll.
Veranstaltungsort
Aktuelle Meldungen
- Lesung "200 Briefe aus Berlin", Premiere im Deutschen Theater, 20:00 Uhr / 28. Mai 2013
- Pressekonferenz zur Eröffnung der Open-Air-Ausstellung "Vergessene Jüdische Architekten", Deutscher Städtetag, 11 Uhr / 24. Mai 2013
- Eröffnung der Ausstellung "Zwischen den Zeilen", Topographie des Terrors / 22. Mai 2013
- Präsentation zum Start der "Zwangsarbeit" - Zeitzeugen-App im Lichtburg-Forum, 19 Uhr / 22. Mai 2013
Veranstaltungen
- Zwangsarbeit. Zeitzeugen-Gespräch und Zeitzeugen-App / 22. Mai 2013
- "7 mal jung in 7 Räumen" Kuratorinnenführung / 22. Mai 2013
- Scheunenviertel und Hackesche Höfe / 24. Mai 2013
- Öffentliche Führung in Englischer Sprache am Denkmal für die ermordeten Juden Europas / 25. Mai 2013
- Öffentliche Führung zur Sonderausstellung „Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933 – 1938“ / 25. Mai 2013